Tarotkarten

Wie ist ein Tarotdeck aufgebaut?

Ein klassisches Tarotdeck, auch Satz genannt, besteht aus insgesamt 78 Karten, die sich in die sogenannten 22 großen Arkana und 56 kleinen Arkana aufgliedern. Das Wort Arkana leitet sich vom lateinischen Wort für Geheimnis, arcanum, ab. Da die Zahl 12 numerologisch die Bedeutung der Vollzähligkeit hat, ist die 78 als Summe (1+2+3+ … +12=78) das Symbol für das große Ganze. Es gibt auch Decks, die nur aus den 22 großen Arkana bestehen oder die eine ganz andere Anzahl von Karten haben.

Welche verschiedenen Arten von Tarotdecks gibt es?

Am bekanntesten sind das Crowley-, das Marseille- und das Rider-Waite-Tarot. Die Geschichte des Marseille-Tarots reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Die Karten haben also eine lange Tradition. Die nur in den Grundfarben rot, gelb, grün und blau kolorierten Bilder sind Holzstichen nachempfunden und sehen daher sehr traditionell aus. Das Rider-Waite-Tarot (benannt nach dem Verleger und dem Schöpfer) stammt aus dem Jahr 1910 und erinnert viele eher an die Zeichnungen eines Comics. Das Crowley- oder Thoth-Tarot schließlich wurde in den 1940er-Jahren von dem angeblichen Schwarzmagier Crowley entwickelt. Die Zeichnungen sind ägyptisch angehaucht und werden allgemein als ästhetisch ansprechend empfunden. Es gibt natürlich noch unzählige weitere Arten, die teilweise von den genannten Decks inspiriert wurden.

Wie legt man die Tarotkarten?

Es gibt unzählige sogenannte Legesysteme, die an die jeweilige Situation und Fragestellung angepasst werden sollten. Hierbei werden Karten an bestimmte Plätze gelegt, jeder Platz steht für eine bestimmte Gegebenheit, wie etwa sich selbst, den Partner oder die Umwelt. Legesysteme können aus unterschiedlich vielen Karten bestehen, aber auch alle 78 Karten mit einbeziehen. Tarotkarten erlebt man am besten selbst, also probieren Sie es einfach mal aus.